Neustart 2010 mit ca.150
Schülern in 13 Klassen
Neustart 2010 mit ca.150
Schülern in 13 Klassen
Grundsätze und Ziele
Der Grundsatz unserer Schule ist die Orientierung an der individuellen und sozialen Situation der Schülerinnen und Schüler zur persönlichkeits- und entwicklungsbezogenen Vorbereitung auf zukünftige Lebenssituationen. Der Unterricht wird, bezogen auf die unterschiedlichen individuellen Lernvorausetzungen und Bedürfnisse, methodisch und didaktisch aufbereitet. Förderschwerpunkte liegen in der emotionalen und sozialen Entwicklung, des Erlebens und der Selbststeuerung sowie des Umgehen-Könnens mit Störungen im Erleben und Verhalten.
Weitere Förderschwerpunkte
Individualisiertes Lernen
Um individualisiertes Lernen für die Schüler zu ermöglichen, kommen unterschiedlichste Methoden im Unterricht zum Einsatz. Für alle verbindlich ist die Arbeit mit Förderplänen, die einheitlich für die Schule beschlossen wurden. Im individuellen Förderplan werden Lernziele formuliert und Lernfortschritte dokumentiert. Idealerweise findet ein Austausch mit allen Beteiligten statt (Schüler, Lehrer, Eltern, Einrichtungen, etc.). Zur Überprüfung von Lernzielen erfolgt eine regelmäßige Evaluation der Förderpläne.
Sprachförderung
Das schulspezifische Sprachförderkonzept mit dem Ziel der Verbesserung der Sprach- und Lesekompetenz wird additiv und integrativ umgesetzt:
* differenziertes Diagnose- und Fördermaterial steht zur Verfügung
* die Förderung findet im dafür eingerichteten Sprachförderraum statt
* die Förderung findet in kleinen Lerngruppen statt, zusammengestellt nach Klassen- und Kompetenzstufen
* die Sprachförderstunden sind fest im Stundenplan verankert
Berufsorientierung Ein weiterer Schwerpunkt unserer Schule liegt im Bereicht der Berufsorientierung. Durch das KOMPASS-Projekt und die Praxistage sollen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler erweitert werden, um ihnen den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu erleichtern. a) KOMPASS-Projekt Am KOMPASS-Projekt nehmen derzeit zwei 8.Klassen teil. KOMPASS ist ein Konzept, das in den 8. und 9. Klassen an Förderschulen in ganz Hamburg durchgeführt wird. Unsere Schule ist mit diesem Projekt seit dem neuen Schuljahr 2009/ 2010 gestartet. b) Praxistage In den 9.Klassen und in der 10.Klasse sind die Schülerinnen und Schüler an jeweils 1-2 Tagen in der Woche in einem Praktikumsbetrieb. Einsatz von Montessori-Materialien Zur Freiarbeit und Differenzierung kommen im Mathematikunterricht der Unterstufe regelmäßig Montessori-Materialien zum Einsatz. Das Kollegium bildet sich schulintern im Umgang mit dem Montessori-Material fort.
Die Schülerinnen und Schüler lernen das ganze Jahr hindurch zwei Tage in der Woche in einem Betrieb und drei Tage in der Schule. Eine Betriebsphase dauert ca. 12 Wochen. Innerhalb von zwei Schuljahren absolvieren die Schülerinnen und Schüler also 4 längere Praktika.
Immer zum Schulhalbjahr wechseln die Schülerinnen und Schüler in einen neuen Betrieb, um so unterschiedliche Eindrücke aus der Arbeitswelt zu erhalten und fit zu werden für den späteren Übergang in die Arbeitswelt.